Spritzgussteile aus FEP

FEP (Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylen) gehört zur Gruppe der teilkristallinen Fluorpolymere und wurde als thermoplastisch verarbeitbare Alternative zu PTFE entwickelt.

Das transparente Material ist in der Regel etwas günstiger und leichter zu verarbeiten als die „High End“-Variante PFA, weist jedoch auch eine geringere Temperaturbeständigkeit auf.

Wie PFA zeichnet sich auch FEP durch eine sehr hohe chemische Inertheit und geringe Migration aus. Spritzgussteile finden daher häufig Verwendung in hochreinen FDA- oder ISO 10993-konformen Anwendungen in der Lebensmittelindustrie sowie der Medizintechnik.

Strukturformel von Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylen-Copolymer (FEP)

Vorteile von FEP

  • Hohe Chemikalienbeständigkeit

  • Einfache thermoplastische Verarbeitung

  • Transparent

  • Antiadhäsive Eigenschaften

  • Geeignet für hochreine Anwendungen

Technische Daten

  • Schmelzpunkt: 260 °C

  • Verarbeitungstemperatur: 320 °C – 390 °C

  • Einsatztemperatur: ca. -200 °C – 200 °C

  • Wasseraufnahme: < 0,01 %

  • Flammwidrig: UL94 V-0